In der Schweiz und in Österreich werden mehr als 10'000 Murmeltiere auf der Jagd erlegt. Heute werden mit der Jagd dem Lebensraum angepasste Wildbestände mit einer naturnahen Alters- und Geschlechterstruktur und einer artgerechten Verteilung angestrebt. Die Hochjagd dauert im Kt. Graubünden vom 9. bis 30. September, die Niederjagd vom 1. Oktober bis 30. November und die Steinwildjagd vom 4. bis 24. Oktober.

Die Tiere können mehrfach 'genutzt' werden:

Das Fleisch wird zu Ragout verarbeitet. Früher meinte man, Murmeltierfleisch erleichtere die Schmerzen der Frauen bei der Geburt, wirke gegen Schlaflosigkeit und heile Erkältungen.

Das Fett wird ausgelassen und als
Öl verwendet. Murmeltieröl wird in der Volksmedizin seit Jahrhunderten bei rheumatischen Schmerzen, bei Verkrampfungen, Verspannungen und Hautkrankheiten angewandt.

Das Fell wird als Polsterung verwendet. Man schreibt ihm auch heilende Wirkung bei Rheuma zu.

Aus Zähnen (Grandeln) gibt es Schmuck.